Evangelische Erwachsenenbildung Bodensee

Quelle: Interreg IBK-KPF

Projektjahr 2024/2025
Veranstaltungen zur Erinnerung an den Bauernkrieg am Bodensee und seine Wiederkehr.
Gefördert durch den Kleinprojektefond der Interreg - Internationale Bodenseekonferenz.
Die begleitende Broschüre „Um Freiheit und Gerechtigkeit:
Der Aufstand des ‚gemeinen Mannes‘ im Hegau und Thurgau“ ist über das RPI Karlsruhe erhältlich.
  
Kompetenzen und Qualifikation
  
Gesellschaft und Ökologie
  
Familie, Beziehung und Kommunikation
  
Sommerzeit
 
  
Theologie und Spiritualität
  
Persönlichkeit und Lebensgestaltung
  
Kultur und Reisen
  
Digitale Veranstaltungen
 
 
 
  
Alle Veranstaltungen
 
  
Termine
Mi. 22.04.2026, 15:00 bis 16:30 Uhr
Frauenstadtrundgang zu Bildung und Migration im historischen Basel
Wohin sind mutige Basler Forscherinnen im 18. Jahrhundert hinaus in die Welt gefahren, um Neues zu lernen und Wissen aus der Ferne nach Basel zu bringen. Eine aufregende Spurensuche!
Anmeldung möglich
Allgemeine Lesegesellschaft
Basel, Schweiz
Fr. 24.04.2026, 09:30 bis 16:00 Uhr
Chancen und Risiken von Smart Home bis Fake News
KI erleichtert den Alltag, stärkt Selbstständigkeit und Teilhabe – der Beitrag diskutiert Chancen und Risiken im Kontext älterer Menschen.
Anmeldung möglich
Evang. Gemeindehaus
Salem
Fr. 24.04.2026, 15:00 bis 18:00 Uhr
Einführung und Sensibilisierung für Seelsorgende
Diese Veranstaltung für hauptamtliche und qualifizierte ehrenamtliche Seelsorger*innen will zunächst in die Begrifflichkeit queerer Lebenswelten einführen, (kirchen-)rechtliche Regelungen und gesellschaftliche Entwicklungen darstellen. Mit diesem Basiswissen sollen dann erste Seelsorgesituationen reflektiert und die Queersensibiliät in der eigenen Seelsorgepraxis gestärkt werden. 
Online-Angebot
Fr. 24.04.2026, 19:00 bis 20:00 Uhr
Strom Quelle Bild
Klimaneutralität bis 2040. Ein wichtiger Schritt zur Erreichung ist unser Solardachprogramm – und ihre Kirchengemeinde kann mitmachen!
Sie haben Fragen und wollen wissen, was sie machen können und wie es losgehen kann? Was steckt dahinter und wer macht da was?
Anmeldung möglich
Online
Sa. 25.04.2026, 11:00 bis 12:30 Uhr
Eine geomantische und (kunst)historische Führung
Die Wallfahrtskirche Betenbrunn bei Heiligenberg ist ein besonderer Kraftort, geprägt von vorchristlichen Spuren und christlicher Tradition. Wir entdecken die Bildsprache und Geomantie dieses bemerkenswerten Kleinods.
Keine Anmeldung mehr möglich
Wallfahrtskirche St. Maria
Heiligenberg
 
Hier können Sie unser aktuelles
Programmheft herunterladen:
  
Aktuell
Wir brauchen Kirchen, die die Gesellschaft in unseren Zeiten des Umbruchs begleiten
„Wir brauchen Kirchen, die die Gesellschaft in unseren Zeiten des Umbruchs begleiten“
Ministerpräsident Winfried Kretschmann hält Grußwort bei Konstituierender Sitzung der 17. Württembergischen Evangelischen Landessynode

„Wir brauchen Kirchen, die die Gesellschaft in unseren Zeiten des Umbruchs begleiten, mit tiefgründigen Impulsen, die einen klaren Wertekompass mit Lebensklugheit und konstruktiver Kritik verbinden. Mit ihrer anwaltlichen Stimme für Freiheit und Demokratie, für Gleichheit, für Rechte, für Toleranz und Frieden. Und mit einer Haltung, die Respekt, Resonanz und Vertrauen nicht nur predigt, sondern selbst lebt.“ Das sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann in seinem Grußwort bei der Konstituierenden Sitzung der 17. Württembergischen Evangelischen Landessynode am 28. Februar in Stuttgart.  
     
Ministerpräsident Winfried Kretschmann
Kretschmann stellte fest, infolge eines starken Säkularisierungsschubs sei „immer weniger Menschen bewusst, dass wir entscheidende gemeinsame Werte und Haltungen dem christlichen Glauben zu verdanken haben“ und „immer weniger unsere christlich imprägnierte Kultur, die Kirchen, die Kunstwerke, die Symbole, die Sprachmetaphern zu verstehen vermögen“. Kretschmann sei sicher: „Wir werden alle spüren, wenn in unserer Gesellschaft die Imprägnierung durch den christlichen Glauben und Geist nachlässt. Der Ton wird rauer werden, der Umgang härter, die Sichtweise enger. Und das spüren wir schon jetzt. Meinungsunterschiede werden ruppiger ausgetragen mit Beschimpfungen, Diffamierungen, manchmal sogar mit Gewalt.“ 
 
Dies führe in den Kirchen zu leidenschaftlichen Debatten, „wie man in einer säkularen und immanenten Welt von Gott sprechen solle“. Dies sei gut so, aber wichtig sei, dass diese Debatten nicht die Welt draußen aus dem Blick verlieren.“ Denn Kirche sei „für die Welt da, für die ganze Welt", „für alle, für das Ganze“. „Denn es geht um die Menschen, um ihre Fragen, Nöte und Hoffnungen. Zukunftsängste und Belastungen führen weniger zu Solidarisierung, sondern eher zu Ausgrenzung. Hetzer, Populisten, Nationalisten versuchen, unser Miteinander aufzubrechen. Also auch unser freiheitliches, demokratisches Gemeinwesen ist bedroht.“ 
 
Kretschmann fuhr fort: „Die Bewahrung der Schöpfung, die Nächstenliebe und die Weitergabe der frohen Botschaft an künftige Generationen sind für die Christinnen und Christen ihre tätige Mitarbeit am Schöpfungswerk Gottes und am Erlösungswerk Jesu Christi. Für die säkulare Gesellschaft aber sind sie wichtige Impulse, die unsere Haltung zur Welt, zur Gesellschaft und zur Geschichte positiv verändern. Nicht einfach die Natur auszubeuten, sondern Verantwortung für unsere Erde zu übernehmen. Nicht nur an uns selbst zu denken, sondern Verantwortung für das Ganze, für das Gemeinwohl zu übernehmen, nicht nur im Jetzt zu leben, sondern Verantwortung für künftige Generationen zu übernehmen.“ Man sehe daran: „Der christliche Glaube verleiht unserer ganzen Gesellschaft grundsätzliche Dimensionen, Kultur, Humanität, Transzendenz und besonders Vertrauen.“ 
 
Kirchen erführen „immer dann große Wertschätzung, wenn sie wesentlich auf der Höhe der Zeit und der Lebenswirklichkeit sind. Also wenn sie auf unsere grundlegenden Fragen eingehen nach Leben und Tod, Sinn und Hoffnung, Freiheit und Verantwortung. Wenn sie in entscheidenden Momenten präsent sind und in Zeiten der Not, der Krankheit, des Todes. Aber auch wenn sie die Menschen mit Freude und Zuversicht begleiten, wenn sie ins Leben treten, wenn sie erwachsen werden, wenn sie eine Partnerschaft begründen, also mit Segen und Sakramenten, und wenn sie für unsere drängenden Themen ansprechbar sind, bei denen wir Zuwendung und Begleitung brauchen und Deutung.“  

Im Gespräch mit Regina Nieberle, Aktion Jugendschutz Baden-Württemberg

Was bewegt Sie derzeit besonders?

Mich bewegt zutiefst, wie stark KI heute schon die politische Haltung von Jugendlichen beeinflussen kann und damit unser demokratisches Miteinander unter Druck gerät. Gerade wenn KI-gestützte Inhalte gezielt Emotionen und Gruppendruck ausnutzen, wächst die Gefahr, dass junge Menschen schleichend in Echokammern ("Bubbles") und manipulierte „Mehrheitsmeinungen“ hineingezogen werden. Was mir wirklich Sorgen macht: Eine breit angelegte Aufklärung darüber, wie KI Desinformation und Manipulation erzeugt – und wie man sich dagegen schützt – steckt noch in den Kinderschuhen, obwohl genau diese Bildung für eine widerstandsfähige Demokratie dringend nötig wäre.

Worüber müssen wir diskutieren?

Eltern tragen eine besondere Verantwortung, den Handy- und Internetgebrauch ihrer Kinder aktiv zu begleiten, statt ihn einfach nur zu erlauben. Dazu gehört, klare Regeln zu Nutzungszeiten, geeigneten Inhalten und zum Schutz der Privatsphäre zu vereinbaren und diese konsequent, aber nachvollziehbar umzusetzen. Gleichzeitig brauchen Kinder Eltern, die ansprechbar bleiben, Interesse an ihren Online-Erlebnissen zeigen und Schritt für Schritt erklären, wie ein verantwortungsvoller, sicherer Umgang mit Internetzugang aussieht.

Was sollen wir lesen?

www.klicksafe.de - Zum Safer Internet Day 2026
Neue klicksafe-Elternbroschüre: Mein Kind und KI. Aufwachsen mit künstlicher Nähe.
Künstliche Intelligenz (KI) prägt bereits heute das Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen und ist fester Bestandteil auch des Familienlebens – von Alltagsentscheidungen über schulische Fragen bis hin zu emotionalen Themen. Eltern stehen damit vor der Herausforderung, ihre Kinder in einer zunehmend von künstlicher Nähe geprägten Lebenswelt zu begleiten. In unserer neuen Broschüre geben wir Eltern wichtige Tipps und Hilfestellung zu KI im Familienalltag. Passend zum Safer Internet Day, der am 10. Februar 2026 unter dem Motto „KI and me.“ steht, ist die neue Broschüre ab sofort bestellbar.